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Thermowäsche vs. Heizpilze in der Gastronomie

25 September 2020

Mit Thermowäsche, Mütze und Handschuhen ins Restaurant?

Dies ist die Anregung von BUND-Landesgeschäftsführer Tilman Heuser. Er möchte Heizpilze verbieten (Quelle: u.a. Berliner Morgenpost). Der Hintergrund: Mit Heizpilzen versuchen Gastronomen im Herbst ihren Gästen den Aufenthalt in den Außenbereichen so angenehm wie möglich zu gestalten. Viele Restaurantbesucher möchten ja aus Angst vor dem Coronavirus lieber draußen sitzen als im Restaurant.

Die bestehenden Abstandsregelungen von 1.50 Metern bedeutet, dass das Restaurant viele Stühle und Tische aus dem Gastraum entfernen musste. Dadurch gehen vielen Gastronomen ca. 40% ihrer Kapazitäten verloren. Bei hoher Nachfrage bedeutet das auch 40% weniger Umsatz, bei gleichbleibenden Fixkosten. Das zeitlich begrenzt das Aufstellen von Heizpilzen hilft, die Kapazitäten zu erweitern und zeugt von unternehmerischem Denken und Handeln der Inhaber und Betreiber von Restaurants und Cafes. Dies ist dem Geschäftsführer vom BUND und einigen anderen Politikern anscheinend vollkommen fremd.

Der BUND schlägt den Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Innenräume vor. Wie das finanziert werden soll, ist ja nicht das Problem von Herrn Heuser & Co.. Ein berlinweites Hausverbot wäre doch mal eine angemessene Antwort der Berliner Gastronomen. Im Grunewald lässt es sich prima Picknicken, gerne auch mit der hauseigenen Thermounterwäsche.