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Tipps zum Thema Entschärfung der Personalsituation und zur E-Ladeinfrastruktur im Gastgewerbe

04 August 2021

Wie kann die Personalsituation entschärft werden? Was ist bei den Ladestation für E-Autos zu beachten?

Der Wahlkampf hat tatsächlich begonnen.

Die Themen Lade-Infrastruktur und die sich verschärfende Personalknappheit halten die Branche in Atem. Hinzu kommt der Wahlkampf, der nun auch (ansatzweise) inhaltlich Themen aufgreift. Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck kündigen für den Fall eines Regierungswechsels das größte Klimapaket an, das jemals verabschiedet wurde (Quelle: FAZ). Auch der Mindestlohn von 12 EUR soll kommen, damit Geringverdiener die zusätzlichen Kosten bewältigen können. Beides klingt fast wie eine Drohung und nicht wie ein vernüftig umsetzbares Programm.

Reizthema Personalmangel – und eine Lösungsmöglichkeit!

Die Sorge um genügend, von qualifiziertem Personal ist ja schon gar nicht mehr die Rede, ist fester Bestandteil der täglichen Sorgen von Hoteliers und Gastronomen.

Die klassische Bewerbung einer Hotelfachfrau (Hotelfachmann) etc. gibt es kaum noch. Mit Glück bewerben sich Quereinsteiger. Vielleicht gibt es aber nun doch die Möglichkeit, zumindest motivierte Mitarbeiter zu finden!

Die IU International Hochschule bietet im Rahmen der Studiengänge BACHELOR (BA) Tourismusmanagement die Zusammenarbeit mit Hotels an. Es handelt sich dabei um ein Duales Studium, das Theorie und Praxis kombiniert. Der Studiengang dauert 4 Jahre. Die Kosten betragen durchschnittlich rund 650 EUR / Monat. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Studierenden in den Betrieben beträgt 20 Stunden/Woche. Die Standorte sind deutschlandweit verteilt. Eine Unterkunft vor Ort ist nicht immer erforderlich. Für das Wintersemester (Beginn 1.10.21) werden noch Betriebe gesucht. Deadline für die Bewerber ist Ende August. Wer Interesse hat, sollte also schnell sein. Hier ist der Link zu den Ansprechpartnern nach Standorten lassen Sie uns vor der Kontaktaufnahme noch über die Vorgehensweise sprechen.

An dieser Stelle auch noch einmal der Hinweis: Verzichten Sie auf die Reinigung der Bleiber-Zimmer mit dem Hinweis auf die Corona-Kontaktbeschränkung. Ggf. bieten Sie Gäste, die auf eine Reinigung der Gästezimmer während des Aufenthaltes verzichten einen Getränkegutschein (3-5 EUR) an der Bar oder im Restaurant an. Dadurch entlasten Sie das Housekeeping in der Hochsaison und sparen sich den Aufbau von Überstunden und Guttagen.

Ladeinfrastruktur

Die folgenden Informationen stellen ein kleines Sammelsurium unserer Kunden dar. Wir empfehlen sich im Bedarfsfall ein einen Fachmann zu wenden. z.B. an Eon oder auch gerne an Ralf Noak, mit dem ich teilweise im Bereich Energieverträge zusammengearbeitet habe.

Der Bund fördert die Einrichtung der Ladeinfrastruktur mit 80%, in erster Linie aber nur für Privatpersonen bzw. wenn die Ladeinfrastruktur der Öffentlichkeit zugänglich ist. Wenn Sie also im Hotelkomplex selbst wohnen, sollte das kein Problem sein und auch nicht auf dem Hotelparkplatz, solange dieser auch öffentlich ist. Auch die Förderung mehrerer Stationen ist möglich. Hier ist der entsprechende Link. Bis 11 KW sind unkompliziert möglich. Wenn ein stärkerer (Schnell-Lade) Anschluss geplant ist, so ist vorher der Kontakt zum Energiekonzern aufzunehmen. Dies ist in der Regel sowieso empfehlenswert. Es ist darauf zu achten, dass der Ladevorgang das eigene Netz nicht überlastet. Unnötige Stromspitzen sollten vermieden werden. So ist es möglich die Ladezeiten auf „stromschwache“ Zeiten z.B. vormittags oder nach Küchenschluss zu verlegen.

Die jetzigen Autos haben eine Akkugröße von 45-95 KW. Im Durchschnitt lädt ein komplett leeres Fahrzeug bei 11 KW ca. 6 Stunden. Manche Ladestationen verfügen über ein Energiemanagementsystem. Nach Freigabe der Förderung (funktioniert wohl digital – oh Wunder) kann der Elektriker die förderfähige Ladestation aussuchen, bestellen und anschließen. Die eingereichte Rechnung gilt als Nachweis für die Förderung. Kunden von uns haben z.B. eine Ladestation von Wallbox. Hier noch ein Link zur Firma Easee. Auch die Firma Eon fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Unternehmen. Hier ebenfalls ein Link für weitere Informationen.

Die kostenpflichtigen Stromabgabe widerspricht wohl dem Fördergedanken, aber wo kein Kläger ist …, eine Ladung für einen Tesla kostet, je nach Preis für die KW rund 15 EUR. Die Geräte um die 1.000 EUR (E.ON Drive eBox smart). Für die Förderung ist u.a. der Bezug von Ökostrom wichtig.