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Wichtige Marketing-Tipps für den Herbst

25 August 2020

Preise | Marketing | und Co (rona)

Das Thema Corona wird uns noch eine Weile begleiten.

Die erforderlichen Maßnahmen wurden eingeleitet und sind nun in Hotels und Gastronomiebetrieben „etabliert“. Die Bundesregierung plant am Donnerstag, den 27. August dazu eine erneutes Treffen. Es ist nicht auszuschließen, dass Maßnahmen verschärft werden. Ob es zu einem erneuten Lockdown kommt ist nicht abzuschätzen.
Für den wirtschaftlichen Erfolg sind andere Dinge entscheidend! Lassen Sie diese nicht aus den Augen.

Preise 2021

Die Preise 2021 müssen (falls noch nicht erfolgt) nun kalkuliert und in die Online-Vertriebskanäle eingepflegt werden. Dabei geht es zunächst um eine Basis-Raten-Struktur (D-AXX21). Das eigentliche Yieldmanagement erfolgt dann im weiteren Verlauf. Die offiziellen Preislisten weisen Preise „von – bis“ aus. Dabei ist die Preisobergrenze so zu setzen, dass wir eigentlich nicht davon ausgehen, diese auch durchzusetzen. Wir benötigen sie als psychologisches Verkaufsinstrument. Bei der Kalkulation der Preise sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Auslastung der Vergangenheit (vor Corona)
  2. Forecast
  3. Investitionen
  4. Variable Kosten, die durch die Belegung der Zimmer entstehen (Ermittlung der Preisuntergrenze)
  5. Lage der Brücken- und Feiertage 2021
  6. Mitbewerber u.v.m.

Mustervorlagen finden Sie als Mitglied im Berater Club in unserem Downloadbereich.

Marketing

In den klassischen Ferienregionen waren die Monate Juli und August sehr gut ausgelastet und die Umsätze positiv. Die Forecastberechnungen zeigen auch für den September recht optimistische Kennzahlen. Somit muss die Konzentration bereits jetzt auf die Vermarktung der Monate Oktober bis Dezember liegen. „Herbstliche“ Angebote gehören nun auf die Homepage mit entsprechende Fotos und Aktionen. Besonders wichtig ist die Bewerbung von Weihnachtsfeiern ab Mitte September (s. Hinweis auf unserem Wandkalender). Jetzt beginnen die Firmen mit der Planung. Ob diese in vergleichbarer Anzahl und Personenstärke wie im Vorjahr stattfinden ist zu bezweifeln. Dies gilt auch für die Festlichkeiten an den Weihnachtsfeiertagen und an Silvester. Mit einigen Kunden haben wir die „Aktivitäten“ in dieser Zeit bereits auf „Null“ heruntergefahren. Wir konzentrieren uns auf die Vermarktung der Zimmer.

Die Reiseveranstalter bemühen sich ebenfalls, die Umsatzverluste aufzufangen. Sie fragen nach attraktiven (preiswerten) und erweiterten Arrangements bei den Hotels an. Ob dies sinnvoll ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Auch wichtig:

Auf Grund der Abstandsregelungen und der Kontaktbeschränkungen haben wir unseren Kunden empfohlen auf die übliche Reinigung der „Bleiber-Zimmer“ zu verzichten. Dies spart u.a. Personalkosten.  Auf Wunsch kann der Gast natürlich frische Handtücher bekommen oder auch sein Zimmer während seines Aufenthaltes gereinigt haben.

Die Frist zur Ausrüstung der Registrierkassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ist in vielen Bundesländern bis zum 31.03.2021 verlängert wurde. Die Voraussetzungen zur Nichtbeanstandung erfragen Sie am besten bei Ihrem zuständigen DEHOGA Verband. Alternativ setzen sich mit Ihrem Kassenhersteller in Verbindung, um die notwendigen Nachweise zu bekommen.

Das Abrufen von beantragten Fördergeldern sollte entsprechend der laufenden und künftigen Geschäftsentwicklung erfolgen. Gerne unterstütze ich Sie bei der Entscheidung. Was ist mit ausgezahlte  Gelder, die nur teilweise zur Liquiditätssicherung benötigt werden zu tun? Ich empfehle, nicht benötigte Gelder z.B. auf einem Rücklagenkonto zu parken.

Wer noch keinen Termin für die Erstellung des Budgets für 2021 hat, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Insbesondere in Corona Zeiten ist die Ermittlng betriebswirtschaftlicher Kennzahlen (Controlling) in Verbindung mit einem Budget für Hotels enorm wichtig. Die KW 48-50 sind bereits ausgebucht.