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Gut zu wissen, was auf einen zukommt.

08 September 2021

Das 4. Quartal bringt Chancen und Risiken, die Ihre Aufmerksamtkeit fordern.

Umsätze in der Hotellerie auf dem Höchststand!

Bereits im August verzeichneten unsere Kunden deutschlandweit Rekordumsätze. Auch Kennzahlen wie Zimmerauslastung, Average Room Rate oder der RevPar bewegten sich auf sehr hohem Niveau. Wobei ich hier noch einmal auf den RevPar hinweisen möchte. Er errechnet sich durch erzielten Netto-Logisumsatz geteilt durch die Anzahl der verfügbaren Zimmer. Im Gegensatz zur Average Room Rate, die die Anzahl der verkauften Zimmer mit einbezieht. Der RevPar ist somit aussagekräftiger, da er die verfügbaren Kapazitäten berücksichtigt. Er lag bei 4-Sterne Ferienhotels bei rund 160 EUR. Auf den Yield-Index werde ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehen. Die Kombination aus Nachfrage (Auslastung) und vor allem dem durchgesetzten Preis, aber auch, wie die Nachfrage in den Belegungsplan integriert wird, war entscheidend für hohe Umsätze. Hier kann man den verantwortlichen Mitarbeitern ruhig mal ein großes Lob aussprechen. Auch die Forecasts für den September und Oktober sehen sehr gut aus. Es bleibt also bei der EIMER-Strategie = Preise hochhalten!

Personalknappheit und Steuern sorgen für Frust!

Das Thema Personalmangel habe ich bereits in den vorherigen Newslettern angesprochen und entsprechende Hinweise gegeben. Dies sind leider nur von sehr wenigen Kunden aufgegriffen worden. Dabei ist das Thema so wichtig. Willy Brandt sagte einst „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ Auf die Hotellerie bezogen bedeutet das: „Personal ist nicht alles, aber ohne Personal ist alles nichts.Personalsache ist Chefsache. Die geplanten Umsätze sind für den September und auch für den Oktober so gut wie sicher. Der Grundstein dafür ist im Vorfeld gelegt. Daher muss nun alles Aufmerksamkeit dem Personalthema gewidmet werden. Das zweite drängende Thema betrifft die Steuerzahlungen.

Steuernachzahlung und Anpassungen gefährden die Liquidität.

Auf Grund der guten Ergebnisse aus dem Jahr 2020 (u.a. durch staatliche Hilfen) und die voraussichtlich ebenfalls sehr guten Ergebnisse im Jahr 2021 wird es, je  nach Betrieb(sform) zu erheblichen Steuernachzahlungen für das Jahr 2020 kommen. Diese ziehen Anpassungen der Vorauszahlungen 2021 nach sich. Hinzukommt das gleiche für die Gewerbesteuer. Um die Auswirkungen auf die Liquidität zu bewerten, benötigen Sie die entsprechenden Berechnungen von Ihrem Steuerberater. Fragen Sie Ihn danach. Lassen Sie nicht locker. Sie benötigen die Informationen zeitnah. Nur so ist eine Liquiditätsplanung für das verbleibende Jahr 2021 möglich. Diese ist zwingend notwendig, da wir nicht wissen, was kommt. Ein neuer Lockdown nach den Wahlen? Reisebeschränkungen? Auflagen z.B. 2 G? Impfplicht für Mitarbeiter? Rückzahlungsansprüche seitens der Regierung in Bezug auf Födergelder? Bauen Sie deshalb Liquidität auf!